Tierhotel und Hundeschule



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Tierhotel und Hundeschule
Jens van Yperen

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Petersilienweg 14
24623 Brokenlande
Schleswig-Holstein
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Telefon: 04327 - 655
Handy: 0163 - 4871088
Fax: 04327 - 125 7
E-Mail:
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Mo - So: 8:00 - 18:00 Uhr
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Do, 24.12.: 8:00 - 12:00 Uhr
Fr, 25.12.: geschlossen
Sa, 26.12.: geschlossen

Öffnungszeiten Silvester 2020:
Do, 31.12.: 8:00 - 12:00 Uhr
Fr, 01.01.: geschlossen

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Hitzschlag beim Hund – Was ist zu tun?



Jedes Jahr freuen wir Menschen uns im Frühling und Sommer über täglich steigende Temperaturen. Für unsere vierbeinigen Lieblinge ist der Sommer jedoch weit weniger angenehm. Für sie können wärmere Temperaturen sogar gefährlich werden, wenn sie überhitzen. Ein Hund, der einen Hitzschlag erleidet, ist ein tiermedizinischer Notfall und muss in jedem Fall schnellstmöglich in tierärztliche Behandlung. Erfahren Sie hier mehr über den Hitzschlag beim Hund, was Sie im Fall einer Überhitzung tun und wie Sie ihn vermeiden können.

Hohe Umgebungstemperaturen sind für unsere geliebten Vierbeiner besonders gefährlich, da Hund ihre Körpertemperatur, nicht wie wir, durch Schwitzen regulieren können. Sie besitzen zwar eine geringe Anzahl Schweißdrüsen am Nasenspiegel und der Unterseite der Pfoten, doch reichen diese für eine effektive Regulierung bei weitem nicht aus. Deswegen hecheln unsere Vierbeiner. Hierdurch verdunstet Feuchtigkeit in Maul und Lunge, wodurch die Körperwärme nach außen abgegeben werden kann. Das funktioniert jedoch nur so lange den Hunden ausreichend Wasser zur Verfügung steht, um ihren Flüssigkeitsverlust beim Hecheln wieder ausgleichen zu können. Trotzdem reichen schon Temperaturen von ca. 28 - 30 C°, um die Körpertemperatur unserer Vierbeiner ansteigen zu lassen, da die Umgebungstemperatur hier die Kompensationsgrenze übersteigt. Diese Temperaturen reichen also schon aus, um einen Hitzschlag zu begünstigen.

Bei einem Hitzschlag kann eine kritische Körpertemperatur von ungefähr 41-43 °C erreicht werden, die schädliche Folgen für unsere geliebten Fellnasen haben kann. Besonders gefährdet sind große Rassen, die über viel Muskelmasse verfügen, da sie vermehrt Wärme produzieren. Außerdem sind Rassen mit einer durch Züchtung verkürzten Nase und zurückgebildeten Atemwegen, wie zum Beispiel die französische Bulldogge, stärker gefährdet, da sie durch ihr Hecheln kaum Wärme abgeben können.

Ein Hitzschlag kann sowohl durch schwere körperliche Belastung wie das Laufen am Fahrrad oder Hundesport, als auch durch eine zu hohe Umgebungstemperatur auftreten. Besonders häufig kommt ein Hitzschlag vor, wenn unsere geliebte Fellnase bei prallem Sonnenschein und hohen Temperaturen im Auto zurückgelassen wird. Selbst wenn es draußen angenehme 23 C° warm ist, kann die Temperatur im Fahrzeuginneren innerhalb kürzester Zeit auf 50 C° ansteigen. Da hilft auch kein Fenster, das einen Spalt breit geöffnet ist. Diesen Temperaturen sollte kein Lebewesen ausgesetzt sein. Lassen Sie also bei höheren Temperaturen im Frühling und Sommer Ihren Hund niemals im Auto zurück.

Einen Hitzschlag können Sie anhand bestimmter Symptome feststellen. Die ersten Anzeichen äußern sich in starkem Hecheln, Unruhe, Nervosität, starkem Speicheln, deutlich geröteten Schleimhäuten und einem erhöhten Herzschlag sowie in einem lang gestrecktem Hals mit weit heraushängender Zunge. Durch das starke Hecheln und Speicheln versucht der Hund seine Körpertemperatur zu senken. Gelingt dies nicht, kommt es zum Hitzschlag, der sich fortschreitend durch Atemnot und Muskelzittern erkennen lässt. In schweren Fällen kann blutiges Erbrechen oder die Ausscheidung von Blut im Stuhl hinzukommen. Weitere Folgen können epileptische Anfälle, Schockzustände und unkontrollierte Bewegungen bis hin zum Koma sein. Achten Sie also besonders auf eine flache und beschleunigte Atmung, Kreislaufprobleme, Herzrasen, Erbrechen, Durchfall und Teilnahmslosigkeit, um einen Hitzschlag bei unseren geliebten Vierbeinern zu bemerken.

Sollten Sie einen Hitzschlag vermuten, sind die ersten Maßnahmen den Hund in eine kühle Umgebung zu bringen und ihn mit feuchten Tüchern oder Wasserbädern abkühlen. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser nicht eiskalt, sondern lauwarm ist, um Kreislaufprobleme zu verhindern. Ist der Vierbeiner noch bei Bewusstsein, so sollten Sie ihm lauwarmes Wasser zum Trinken geben. Zudem können Massagen die Hautdurchblutung fördern, was wiederrum die Wärmeabgabe unterstützt. Sollte der Hund bewusstlos sein, legen Sie ihn vor der Abkühlung mit Hilfe von Tüchern auf die rechte Seite, so dass das Herz entlastet wird. Um eine problemlose Atmung zu gewährleisten, sollten Sie seinen Kopf und Hals strecken und nachsehen, ob Erbrochenes im Maul ist, das entfernt werden muss. In jedem Fall sollten Sie umgehend einen Tierarzt zu Rate ziehen. Dieser kann mit Hilfe von Medikamenten, Infusionen und Überwachung den Hitzschlag behandeln und zudem langfristige Folgen verhindern.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, ist es ratsam bei Ausflügen immer ausreichend Wasser für Ihren geliebten Vierbeiner mitzunehmen. Spaziergänge sollten bei hohen Temperaturen möglichst in den frühen Morgen- und späten Abendstunden stattfinden. Achten Sie hierbei auf die Geschwindigkeit und den Zustand Ihres Hundes. Gehen Sie lieber kürzere Strecken und lassen Sie ihn bei Bedarf kurze Pausen an kühlen Schattenplätzen machen, damit er sich abkühlen kann. Zudem sollten Sie, wie bereits erwähnt, Ihren Vierbeiner bei hohen Temperaturen niemals im Auto zurücklassen.